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Ernährungs-Tipps

Runter mit dem Speck? Die Risiken des Fastens

Fasten ist als schnelle Gewichtsreduzierung nicht zu empfehlen. Welche Risiken Du Deinem Körper aussetzt und welche Chancen des Fastens Du lieber nutzen solltest, erfährst Du hier.


Nach der ausgelassenen Karnevals-Zeit beginnt traditionell die Zeit des Fastens. Ein Brauch, der eigentlich zur Entgiftung des Körpers angewandt wird. Heute nutzen viele Menschen diese alte Tradition aber vor allem, um schnell überflüssige Pfunde loszuwerden. Dabei lässt man sich von einer falschen Hoffnung leiten: Das Fasten soll ein schnelles Abnehmen durch eine kurzfristige Ernährungsumstellung ermöglichen. Aufgrund von Ungeduld und Unwissen wird dem Körper dadurch aber ein Risiko zugemutet, das alles andere als gesund ist. 

Wer darf Fasten?

Zunächst gilt es festzustellen, welche Art des Fastens für Dich die richtige ist. Deine körperliche  Ausgangssituation ist dabei die Entscheidungsgrundlage. Wer Medikamente nimmt, sollte vorher seinen Arzt befragen. Auch wer Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte vorher den Rat des Experten suchen. Die Möglichkeiten des Fastens reichen vom Verzicht auf bestimmte Lebens- und Genussmittel bis hin zur Fastenkur. Allein an Fastenkuren gibt es viele Varianten: Ob Heilfasten, Saftfasten, Molkefasten, Schroth-Kur oder die Nulldiät. Unschöne Nebenwirkungen treten aber eigentlich bei allen auf.

Nebenwirkungen des Fastens

Kopfschmerzen und Schlappheit sind normale Nebenwirkungen des Fastens. Was passiert aber noch im Körper? Beim Fasten werden die Kohlenhydratspeicher der Muskulatur und der Leber geleert. Danach fängt Dein Körper an, Eiweiß aus dem Muskelgewebe abzubauen. Damit werden wichtige Speicher für bestimmte Mineralstoffe und Vitamine abgebaut und es kann zu Mangelerscheinungen kommen. Die Fettpolster werden beim Fasten aber kaum abgebaut. Dein Körper verliert vor allem Wasser und Eiweiß, wodurch sich ein Gewichtsverlust einstellt. Aber dadurch wird auch der Energiehaushalt und der Mineral- und Hormonstoffwechsel gestört. Diese negativen Effekte wirken sich vor allem auf die Darmflora aus. Ein besonders hartnäckiger Nebeneffekt ist außerdem der ungeliebte Jo-Jo-Effekt. Während des Fastens wird der Stoffwechsel vom Körper stark heruntergefahren. Nach der Fastenperiode legt er  dann schnell wieder Fettpolster an. So bereitet sich Dein Körper auf die nächste mögliche Hungerperiode vor. 

Chance zur langfristigen Umstellung

Zum gezielten Fettabbau ist das Fasten also nicht geeignet, davor warnen auch anerkannte Institute wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Dies gilt für alle Fastenkuren, bei denen Du weniger als 1000 Kalorien pro Tag zu Dir nehmen darfst. Religiöses Fasten, wo nur auf bestimmte Lebens- und Genussmittel verzichtet wird, ist natürlich nicht gefährlich. Im Gegenteil: Dadurch kann ein überlastetes Organ, wie Magen oder Darm, entlastet werden. Du solltest aber auch dabei auf den Zeitrahmen achten. Ein bis drei Tage sollten ausreichen. Danach würde Dein Körper mit dem Muskelabbau beginnen. 

Grundsätzlich gilt, dass eine bewusste und dauerhafte Ernährungsumstellung und Sport für Dich wesentlich effektiver und vor allem gesünder sind. Möchtest Du etwas an Deiner Ernährung ändern, lass die Umstellung langsam in Deinen Alltag einfließen. Abnehmen kann nur derjenige, der satt ist! Nutze also die Fastenzeit als Startpunkt für eine dauerhafte Ernährungsumstellung und treibe mehr Sport um Dir und Deinem Körper gut zu tun.



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