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Ernährungs-Tipps

Das Gemüse-Wunder Aubergine

Pikanter Schlankmacher und ein absolut leichtbekömmliches Sommergemüse: Auberginen sind richtige kleine Gemüsewunder. Ein paar Facts.


Sie wird Eierfrucht, in Österreich auch Melanzani genannt und ist fester Bestandteil der orientalischen, asiatischen oder mediterranen Küche: die Aubergine. Dort häufig als Pastete, Püree oder auch als Ratatouille verwendet, hält sie in deutschen Küchen erst langsam Einzug.   Und das völlig unberechtigt. Ist sie doch ein kleines Nährstoffwunder, das zudem noch leicht bekömmlich ist, viel Wasser und wenig Fett enthält. Besonders reich an Kalium, Magnesium, Natrium und Vitamin B stärkt sie Deinen Knochenbau und Dein Immunsystem. Im mediterranen Raum sagt man ihr vor allem positive Effekte auf das Herz- und Kreislaufsystem nach.  

Vielfältiger Aromaträger

Ganz nebenbei sättigt die Aubergine trotz ihres hohen Wassergehalts wie eine komplette Mahlzeit. Vor allem, wenn sie wie in vielen Gerichten nur als Aromaträger dient und mit Hackfleisch-, Reis- oder Gemüsemischungen gefüllt wird. Übrigens gibt es nicht nur die typische dunkle Aubergine. Von gelb, weiß über grün und rot, von Eierform bis zur Kugel, Auberginen gibt es in großer Vielfalt. Allerdings solltest Du Auberginen nur in reifer Form genießen. Die Unreifen sind nämlich giftig.  

Durch ihr weiches Fleisch lassen Auberginen viele Formen der Rezeptur zu. Ein Nachteil bei manchen Rezepten ist jedoch, dass die Schale der dunklen Aubergine leicht bitter schmeckt. Um diesen bitteren Geschmack loszuwerden, gibt es einen ganz einfachen Trick:  
Bevor Du die Aubergine verkochst, schneide sie in Scheiben und salze sie. Das Salz entzieht der Schale den Fruchtsaft und damit die Bitterstoffe. Jetzt kannst Du die Aubergine in Dein Rezept integrieren, ohne dass sie einen Eigengeschmack mit sich bringt. Typische Zubereitungsarten sind das Andünsten, Anbraten oder Grillen der Scheiben:  

Gebraten oder gegrillt?

Ganz einfach die gesalzenen Scheiben in heißem Öl anbraten. Nach belieben kannst Du frische Kräuter hinzufügen. Aber Achtung: Auberginen ziehen viel Fett, deswegen solltest Du die Scheiben nach dem Braten auf Küchenpapier abtropfen lassen. Beim Grillen kannst Du die Scheiben einfach in Alufolie legen, am besten zusammen mit anderem Gemüse. Auch hier ein paar Tropfen Öl über die Aubergine geben und dann auf den Grill legen.  

Beim Einkauf solltest Du darauf achten, dass die Aubergine keine Flecken hat und sich fest anfühlt. Denn da Auberginen in der Lagerung sehr empfindlich sind, weisen diese äußerlichen Merkmale bereits darauf hin, wie frisch das Gemüse noch ist. Nach dem Einkauf kannst Du sie bis zu 8 Tagen im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Du nur einen Teil der Aubergine verbrauchst, solltest Du aber den Rest mit Folie abdecken, da Auberginen schnell austrocknen. Guten Appetit!



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