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Ernährungs-Tipps

Brennendes Gesundheitswunder

Gespürt hat sie beinahe schon jeder einmal: die Brennnessel. Dass die Pflanze auch ein echtes Gesundheitswunder ist, weiß aber kaum jemand. Ein paar Fakten rund um die Pflanze.


Aua, das tut weh: mit nackten Beinen durch die Sommerwiese laufen und dabei an einer Brennnessel vorbeistreifen. Sofort bilden sich auf der Haut kleine Punkte, die jucken und brennen, die so genannten Quaddeln. Schuld daran sind die Brennhaare der Nessel: eigentlich sollen sie die Pflanze vor Feinden schützen. Bei der Berührung sticht das Härchen in die Haut des Opfers ein und gibt eine Säure von sich, die die Quaddeln verursacht. Ein mögliches Gegenmittel zur Soforthilfe ist übrigens Spitzwegerich, der auf die brennende Stelle gerieben wird.  

Entschlacken, entgiften und Co.

Weitaus gesünder als der Hautkontakt mit frischen Brennnesseln, ist der Umgang mit der verarbeiteten Pflanze. Als Tinktur zum Beispiel kannst Du sie gegen Haarausfall und Schuppen in die Kopfhaut einmassieren. Aber auch sonst hat die Brennnessel zahlreiche positive Effekte auf Deinen Körper, vor allem auf Deinen Stoffwechsel und Deinen Blutkreislauf. Mit einer guten Portion Eisen, Magnesium, vielen Vitamine und Flavonoiden kann sie gegen Erschöpfung, Müdigkeit, Magen-Darm-Probleme, Gicht und sogar Diabetes wirken. Dabei wird ihr entschlackende, entgiftende und sogar stoffwechselanregende Wirkung zugeschrieben.  

Tee oder Saft

Typischste Verwendungsform ist der Tee. Du bekommst ihn in Form getrockneter Blätter in Apotheken und oft auch in Drogerien oder Reformhäusern. Um zu entschlacken, solltest Du ein bis zwei Tassen täglich trinken. Als Beimischung kann der Tee auch gegen Nierenprobleme helfen.

Neben Tee gibt es auch den Saft in Reformhäusern zu kaufen. Er wirkt hauptsächlich gegen Müdigkeit, Abgespanntheit und bei Eisenmangel. Täglich zwischen 1 bis 2 Esslöffel Saft sollten helfen. Den Saft frisch zuzubereiten ist ebenfalls möglich: Du kannst einfach frische Blätter durch den Fleischwolf jagen und anschließend mit dem Mixstab pürieren. Danach den Brei durch ein Tuch pressen – und täglich einen Esslöffel Saft mit Buttermilch gemischt genießen.

Aus der Apotheke oder einfach selbst ernten

Eine weitere Möglichkeit ist es auch, die Brennnesseln oder deren Samen einfach als Beilage in Salaten oder auf Broten zu genießen. Der Nachteil dabei ist, dass Du die Brennnesseln und die Samen jeweils selbst ernten musst. Also solltest Du unbedingt an Handschuhe denken!   Die weitere Zubereitung ist jedoch sehr einfach: die frisch geernteten Brennnesseln kannst Du zum Beispiel einfach in Öl dünsten. Oder zunächst blanchieren und dann zu Mus pürieren: Das hilft einem geplagten Magen schnellstens wieder auf die Beine.   



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