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Ernährungs-Tipps

Artischocken - Schlankmacher mit Herz

Sie ist ein leicht bekömmliches Vitaminwunder, hält schlank und fit, und ihr Herz ist eine wahre Delikatesse: die Artischocke. Wir haben für Dich Wissenswertes und nützliche Tipps rund um das gesunde Gemüse recherchiert.


Seit Jahrtausenden wird die Artischocke in unseren Gärten kultiviert. Sie gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblütler und kann durch ihre frühe Blütezeit mehrmals im Jahr geerntet werden. Schon seit der Antike ist sie überdies als Heilpflanze bekannt. Würzburger Wissenschaftler kürten sie im Jahre 2003 sogar zur Arzneipflanze des Jahres.  

Durch die Araber im südlichen Mittelmeergebiet verbreitet, wird die frostempfindliche Pflanze heutzutage hauptsächlich in Italien, Spanien und Frankreich angebaut. Der französische Landadel war es auch, der die Artischocke in seinen Gärten zum Zeichen von adliger Lebensart und Reichtum erkor. Heute haftet dieser Hauch vor allem noch an den Artischockenherzen, die unter Feinschmeckern als Delikatesse gelten.  

Schlankmacher und Entgifter

Besonders reich ist die Artischocke an B-Vitaminen, Vitamin E und A und den Mineralstoffen Eisen, Calcium und Magnesium. Eine ganze Artischocke kann sogar das Zehnfache Deines Tagesbedarfs an diesen Mineralien abdecken. Und dabei ist sie außerdem noch leicht bekömmlich und gut für die Verdauung: der in ihr enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel in Galle und Leber an, wirkt Völlegefühl entgegen, entgiftet den Körper und senkt den Cholesterinspiegel. Neben dem normalen Verzehr als gegartes Gemüse gibt es die Artischocke daher auch als Saft, Tee, Tinktur oder Trockenextrakt.  

Durch ihren Gehalt an speziellen Flavonoiden und Chinasäurederivaten ist die Artischocke auch ein Geheimtipp unter Diätfüchsen geworden. In hochdosierter Form, zum Beispiel in Dragees aus Drogerien oder Apotheken, unterstützt sie nämlich das Abnehmen und schützt vor dem Diätrisiko Nummer eins: der Bildung von Gallensteinen.  


Mediterrane Vorspeise

Typischerweise werden Artischocken in der mediterranen Küche als Fingerfood und Vorspeise genossen: die Blätter und Herzen werden entweder in eine Vinaigrette, die aus Öl, Salz, Pfeffer und reichlich Knoblauch besteht, getaucht und ausgelutscht oder in eingelegter Form genossen. In den meisten Fällen wurde die Artischocke dazu vorher gekocht. Und das geht so: das Gemüse zuerst kalt abwaschen und dann Stiel, Stacheln und Härchen der Pflanze entfernen. Den Boden und die untersten Blätter abschneiden und die Schnittstellen sofort mit Zitronensaft beträufeln, sonst werden sie braun. anschließend in Salzwasser mit einem Schuss Zitrone zwischen 20 und 45 Minuten kochen. Zum Kochen solltest Du einen Edelstahltopf verwenden, in Aluminiumtöpfen verfärbt sich das Gemüse und wird leicht bitter.  

Bei größeren Artischocken sind grundsätzlich nur das Herz, die unteren Blätter und die Blütenböden genießbar. Kleinere Varianten des Gemüses kannst Du ganz, junge Artischocken sogar roh verzehren. Beim Kauf sollte sich die Artischocke prall und fest anfühlen und keine braunen Stellen aufweisen. Willst Du sie nicht sofort zubereiten, kannst Du sie in ein feuchtes Tuch einwickeln und für ein paar Tage im Kühlschrank lagern.  



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